Der Ort des Geschehens


objet petit a: der Daumen

Ich arbeite an einer neuen Kurzgeschichte.
Nicht wie Gogol: Die Nase, sondern >>der Daumen<<!
Die süße, blonde Verfassungsschütz, die mir 2022 noch zögerlich den Daumen hoch zeigte, eine den Umständen entsprechend verwirrend menschliche Reaktion, war nur die erste Begegnung mit dem Daumen.
2,5 Jahre später, in Berlin im Frühjahr 2024 als ich Penisschmerzen hatte, da drückte ein bleicher Glatzkopf mit Brille das erste Mal den Daumen zwischen Zeige- und Mittelfinger: you are fucked.
Dies geschah nach der zweiten Thailandreise überall in Deutschland: von Nürnberg über den Pott bis Wilhelmshaven und Stralsund.
Auch als ich nach Nürnberg zurückkehrte, gerade zwischen Februar 2025-Mai 2025 & die letzten Wochen, geschah dies noch recht häufig..
In Katzwang (Januar 2025) & vor meiner Wohnung (vor wenigen Monaten) steckte man sich den Daumen auch mal in den Mund: eine dezidiert sexuell aufgeladene Handlung:

„Als erste zeitliche Sexualäußerung führt er das Wonnesaugen oder Lutschen an, das bei fast jedem Säugling zu beobachten ist – am eigenen Finger, an der Mutterbrust oder an der Flasche, ohne dass dabei Nahrungsaufnahme das Ziel ist. Dieses Saugen führe entweder zum Einschlafen oder zu einer motorischen Reaktion, die einem Orgasmus ähnelt.“ (Hummitzsch)
Sie weiß ja, wo ich wohne!


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