- „Ambivalenz, z.B. gegenüber den Eltern, wird von den stark ethnozentrischen Personen nicht ins Bewußtsein gelassen, sondern wird durch das Denken in Dichotomien und durch Verschiebung auf Fremdgruppen gelöst. Die Ambivalenz der schwach ethnozentrischen Personen wird öfter gegenüber den ursprünglichen Gegenständen (z.B. Eltern) oder realen Stellvertretern der ursprünglichen Gegenstände (z.B. echte Autorität) geäußert.“(Frenkel-Brunswik 1996, S. 164)
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„Oft wird der Jude zum Ersatz für den verhaßten Vater und nimmt in der Phantasie eben die Eigenschaften an, die zur Auflehnung gegen den Vater herausforderten: Nüchternheit, Kälte, Herrschsucht, ja sogar die des sexuellen Rivalen.“ (Adorno – Studien zum autoritären Charakter, S. 323) - „[Hook]
Du hast mich schon verstanden (ah!), und ganz nebenbei
Ich dich ebenfalls, vielleicht mehr als du dich selbst, könnt‘ ja sein, vielleicht ja, vielleicht nein, vielleicht vielleicht
Du hast mich schon verstanden (yeah!)
Du hast mich schon verstanden (yeah!) und beruhigst dich jetzt erst mal
Wer du bist und was du tust ist so egal, hast du verstanden? (hm?)
Du hast mich schon verstanden (yeah)“
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„Amina, die Fotzen wollten Para machen
Aber hab’n Angst im Knast zu landen
Dachtest du, die Straße ist Phantasialand? Geh, fick dein’n Vater, Mann! (ah)“
Nachtrag:
„In November 1968, Grunberger and Chasseguet-Smirgel, both members of the Paris section of the International Psychoanalytical Association (IPa), disguised themselves under the pseudonym André Stéphane and published L’univers Contestationnaire. In this book they assumed that the left-wing rioters of May 68 were totalitarian stalinists, and psychoanalyzed them saying that they were affected by a sordid infantilism caught up in an Oedipal revolt against the Father.“ (Wikipedia)
AnalysiSS:
Wir haben:
„Die Ambivalenz der schwach ethnozentrischen Personen wird öfter gegenüber den ursprünglichen Gegenständen (z.B. Eltern) oder realen Stellvertretern der ursprünglichen Gegenstände (z.B. echte Autorität) geäußert.“ (Frenkel-Brunswik)
Ok.
Nun äußert man Kritik am Staat..dann heißt es:
„In this book they assumed that the left-wing rioters of May 68 were totalitarian stalinists, and psychoanalyzed them saying that they were affected by a sordid infantilism caught up in an Oedipal revolt against the Father.“
Du (Sohn) analysiert deine Vater-Sohn-Beziehung in einem Krav Maga Kurs..dann heißt es:
„Du hast mich schon verstanden (ah!), und ganz nebenbei Ich dich ebenfalls, vielleicht mehr als du dich selbst, könnt‘ ja sein, vielleicht“
„Dachtest du, die Straße ist Phantasialand? Geh, fick dein’n Vater, Mann“
Man kann es ihnen nicht recht machen..

2 Antworten zu “AEnigma: nicht aufgenommene Gedichte”
„Doch schon „Die schlechte Aufhebung der autoritären Persönlichkeit” enthält Invektiven gegen die „Konsumgesellschaft”, die „losgelassene Sexualität” der amerikanisierten Massenkultur, gegen „Petting”, „Dating” und „Fünf-MinutenKoitus”, in denen der antiegalitäre Gestus anklingt, der heute in der „Vierteljahresschrift für Konsensstörung” dominiert.“
1. Wer seine Ambivalenzen, die er seinen Eltern gegenüber empfindet, nicht durcharbeitet, dem wird vorgeworfen, dass sich seine Frauenverachtung aus seinen unaufgearbeiteten Ambivalenzen seiner Mutter gegenüber und sich sein Antisemitismus aus den unaufgearbeiteten Ambivalenzen seinem Vater gegenüber speist.
2. Wer dies jedoch tut, der wird mir einem Video gedemütigt, in dem ein Schwarzer verhaftet wird und dabei schreit:
„Its my mummies fault!“